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AKTUELLES

12.12.2008

Warschau-Rückblick: DTFS zu Gast bei der polnischen Armee


Die polnische Armee öffnet ihre Pforten für neunjährige Fußballer aus ganz Oberfranken. Was vor Jahren undenkbar schien und auch heute noch kurios klingt, erlebte die U10 der Deutsch-Tschechischen Fußballschule hautnah. Sie war am vergangenen Wochenende beim Partnerverein Legia Warschau zu Gast. Der frühere Armeeklub hatte die Fußballschüler zum Minicamp in die polnische Hauptstadt eingeladen. Der Höhepunkt sollte die Teilnahme am Legia-Cup sein, dem Spitzenturnier in dieser Altersklasse in Polen.

 

Es war die erste große Auslandsreise der U10. Seit Tagen hatten die Jungs auf die Abfahrt hingefiebert. Am Donnerstag Abend ging es endlich los Richtung Warschau. Nach einer dreizehnstündigen Nachtfahrt erreichte die DTFS die polnische Hauptstadt und bezog ihr Quartier in der Warschauer Militärakademie Bemowo.

 

Noch leicht verschlafen von der langen Fahrt ging es für die Fußballschüler nachmittags gleich weiter zum Sightseeing. Sie besichtigten die nach dem Krieg wieder aufgebaute Altstadt und das Schloss. Höhepunkt war dann die Fahrt auf den riesigen Kulturpalast im stalinistischen Zuckerbäckerstil. Der nächtliche Panoramablick aus der 30. Etage auf die City mit ihren vielen Wolkenkratzern bleibt wohl für alle unvergessen.

 

Nach einer Einkaufstour und ersten Testspielen gegen Legia und Polonia Warschau am Samstag stieg am Sonntag das große Finale der Fahrt: der Legia-Cup. Das Turnier wird in einer großen Kunstrasenarena ausgetragen, die früher der polnischen Armee als Flugzeughangar diente. Heute misst sich dort der Fußballnachwuchs. Am Legia-Cup nahmen die Erstligisten Legia Warschau, Polonia Warschau, Lech Posen, Wisla Krakau und Arka Gdynia teil. Einziger Gast aus dem Ausland war die DTFS.

 

Die Fußballschüler starteten furios ins Turnier und besiegten in der Vorrunde das ostpolnische Team Hetman Zamosc mit 5:0, die NAKI-Fußballschule Olsztyn (Allenstein) mit 5:1 und die U9 von Legia mit 6:0. Gleich im Anschluss schlugen sie im Viertelfinale auch die U10 von Legia mit 2:0. Bis dahin boten die Fußballschüler sehenswerten, kombinationsstarken Offensivfußball und spielten die Gegner teilweise an die Wand. Im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Dunajec Nowy Sacz aus den Beskiden gab es dann einen Bruch. Dunajec setzte körperlich dagegen und kaufte der DTFS den Schneid ab. Diese versuchte ihren Erfolg mit langen Bällen, gab dadurch aber ihren besten Trumpf - das Kombinationsspiel - aus der Hand. Am Ende hieß es 0:0, im Siebenmeterschießen unterlagen die Fußballschüler mit 6:7. Im Spiel um Platz 3 ließen dann die Kräfte nach. Die DTFS zog gegen Wisla Krakau mit 2:3 den Kürzeren und belegte nur Platz 4.

 

Dennoch gab es noch Anlass zur Freude. Mit insgesamt 11 Treffern sicherte sich Dennis Fiebiger aus Döhlau bei Hof die Torjägerkrone. Als Preis erhielt er sogar ein neues Mobiltelefon. Das Geschenk zeigte allerdings nach der Rückkehr die Tücken des neuen Europa. Denn das Telefon ist bislang nur für einen polnischen Netzbetreiber freigeschaltet. Diesen gibt es aber in Deutschland nicht. Nun wird mit Legia und dem Mobilfunkbetreiber nachverhandelt, wie Dennis seinen Hauptgewinn aus Polen auch hierzulande verwenden kann.

 

Die große polnische Gastfreundschaft, mit der die Fußballschüler während der ganzen Reise aufgenommen wurden, sollte allerdings auch dieses Problem noch in den Griff bekommen.

 

Foto: Die DTFS vor dem Palast des polnischen Staatspräsidenten am zentralen Boulevard Krakowskie Przedmieœcie.

 

Endstand Legia-Cup

1. Dunajec Nowy Sacz

2. Arka Gdynia

3. Wisla Krakau

4. DTFS

5. Legia Warschau




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