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AKTUELLES

29.01.2009

Noch 2 Tage - Vorbericht in der Frankenpost


(Peter Perzl, Frankenpost). Was im vergangenen Jahr seinen Anfang nahm, erfährt am 1. und 15. Februar eine Neuauflage: Die Deutsch-Tschechische Fußballschule (DTFS) macht mit zwei internationalen Jugendfußball-Turnieren Station beim TSV Arzberg-Röthenbach. Allein die Teilnehmer an diesem Sonntag haben es bereits in sich: Sparta Prag, Eintracht Frankfurt, Bohemians Prag, Rapid Wien, Lech Posen, Roter Stern Belgrad und die, laut Initiator Gerald Prell, besten Teams der Altersklasse U 12 in Deutschland, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund, versprechen hochklassigen Nachwuchsfußball.

 

Nicht ohne Grund macht sich Gerhard Habel vom gastgebenden Verein Sorgen, ob das Platzangebot in der nur 400 bis 500 Fans fassenden Arzberger Dreifach-Sporthalle reichen wird. Auf Grund der Voranfragen sei mit einem proppenvollen Spielort zu rechnen. Zumal der Eintrittspreis dank der Unterstützung vom Sponsor Multitrans lediglich zwei Euro beträgt und die Zuschauer an der Verlosung von zwei Eintrittskarten für ein Fußballspiel in der Münchner Allianz-Arena teilnehmen. Eine fünfstellige Summe muss Habel allein für Übernachtung, Verpflegung und Antrittsgelder der Mannschaften aufbringen. Trotzdem hofft er, dank seiner fast 50 ehrenamtlichen Helfer gut über die Runden zu kommen.

 

Kindheitstraum erfüllt sich

 

Im Mittelpunkt freilich steht das Sportliche. Und da ist eine ganze Menge zu erwarten. Nach den Nationalhymnen, die um 8 Uhr abgespielt werden, sind die Mannschaften bis zum Endspiel um 16 Uhr durchgehend gefordert. Gut 80 Minuten werden die Teams auf dem Platz stehen und bis an ihre körperlichen Grenzen gehen müssen. Das gilt vor allem für das Arzberger Team, das sich zwar mit einem um ein Jahr älteren Jahrgang der Aufgabe stellt, es aber selbst für dieses Alter mit sehr erfahrenen Kontrahenten zu tun bekommt. Der Gastgeber hat sich darum verstärkt mit den ehemaligen Röthenbachern Marco Kießling und Maximilian Kindl (beide SpVgg Weiden) sowie Korbinian Lang vom Lokalrivalen VfB Arzberg. Einige Spieler des örtlichen Vereins werden sich dabei einen Kindheitstraum erfüllen können, mal gegen ein Jugendteam eines Bundesligisten antreten zu dürfen. „Das sollte Ansporn genug sein, aber leichte Gegner gibt es hier nicht", warnt Robert Kilin. Der engagierte Trainer der DTFS legt bei der Zusammensetzung der Mannschaften größten Wert auf Ausgeglichenheit. „Wir wollen gefordert werden, da bringen uns Gegner nichts, die dieses Niveau nicht mitbringen."

 

Die Veranstaltung steht unter dem Stichwort „Qualität". Prell will keine Mogelpackung mit dem Aufkleber Internationales Turnier verkaufen. „90 Prozent Bundesligaklubs und vielleicht ein Klub aus Österreich", wie es oft genug praktiziert werde, seien ihm nicht genug. Die Mischung von Klubs aus Ost und West müsse passen. Gerade Klubs, die bei der Mini-EM im Sommer derzeit „auf Grund der riesigen Resonanz durchs Netzwerk fallen", würden in Arzberg vorrangig berücksichtigt. Im Gegensatz zum Vorjahr habe die Veranstaltung eine „deutliche Steigerung" erfahren.

 

Mehmet Scholl mit FC Bayern

 

Beim U 13-Turnier am 15. Februar beispielsweise sind auch die Nachwuchsspieler der bayerischen Bundes- und Zweitligisten vom FC Bayern München und 1. FC Nürnberg mit von der Partie. Hinter den Münchnern verbirgt sich gar ein ganz besonderes Team mit zahlreichen Talenten, die betreut werden von Mehmet Scholl. Dessen Sohn Lukas gehört ebenso zur Mannschaft wie Gianluca, der Filius von Mauricio Gaudino. Ausdrücklich weist Prell darauf hin, dass es keine Autogrammstunde mit Scholl geben wird, da dieser als Trainer permanent für seine Mannschaft da sein muss.

 

Die Fußballschule hat im Übrigen ihren Einzugsbereich von Budweis bis Asch und Passau bis Hof erweitert. Gerald Prell spricht von einem riesigem Gebiet. Auf Grund der größeren Auswahl fehlen im 30 Spieler umfassenden Kader der DTFS im U 12-Bereich derzeit Aktive aus dem Fichtelgebirge. Was sich aber schnell ändern könne.

 

Für Kilin und Prell steht an beiden Sonntagen nicht das nackte Ergebnis im Vordergrund. Wichtig sei, dass die Jungs „die DTFS präsentieren" und zeigen, was sie gelernt haben. Gespannt sind beide auch darauf, wie sich die technisch hervorragend ausgebildeten Straßenfußballer aus Belgrad gegen die körperlich hoch entwickelten Spieler der Bundesligavereine aus der Affäre ziehen. Trends und Entwicklungen, die dieses Turnier ganz sicher aufzeigen wird und ihm den besonderen Charme geben.




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