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AKTUELLES

18.05.2009

Der sportliche Rückblick auf die MINI-EM - ein Interview mit Robert Kilin


Robert Kilin, 2008 gewannen Sie die Mini-EM. In diesem Jahr landeten Sie mit ihrem Team „nur" auf Platz 8. Sind Sie zufrieden?

Sicher ist es für die Kinder schade, dass sie nur die B-Runde gewinnen und damit Platz 8 erreichen konnten. Aber wir haben allen Grund stolz auf diese Mannschaft zu sein: Spielerisch hat sich die Deutsch-Tschechische Fußballschule noch nie bei einer MINI-EM so gut präsentiert. Unsere Jungs sind als kompakte Mannschaft aufgetreten, obwohl sie nur wenig miteinander trainiert und gespielt haben. Trainer der Spitzenklubs wie Ajax, Manchester, Milan und Porto haben das hohe Spielniveau der DTFS bestätigt und sich nach einzelnen Talenten erkundigt.

 

Wie äußerte sich das, stehen schon erste Transfers an?

Natürlich nicht, internationale Transfers in diesem Alter sind Unsinn. Aber die Trainer aus ganz Europa waren sehr interessiert, wo unsere Jungs so gut Fußball spielen gelernt haben. Und sie waren positiv von der Art und Weise beeindruckt, wie die Fußballschüler spielerisch aufgetreten sind. Mit sehr viel Mut, immer nach vorne spielend. Immer mehr damit beschäftigt, lieber ein Tor zu erzielen als ein Tor zu vermeiden. Und vor allem hat sie die mentale Stärke der Jungs überrascht, die gegen jeden Gegner voll motiviert waren und auch Rückschläge immer wieder wett machten. Diese Schlüsselqualitäten wollen wir zeigen. Es kommt uns seit Jahren auf die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen an, unabhängig, in welchem Verein er spielt. Kinder können durch den Fußball auf hohem europäischen Niveau viel für sich selbst dazu lernen. Egal, ob wir als Team am Ende Achter oder Erster werden.

 

Das heißt, Sie sind stolz auf ihre Jungs?

Auf jeden Fall. Auf diesem hohen internationalen Niveau sind wir immer noch ein No name. Aber wir haben bewiesen, dass wir mit den großen Jugendakademien Europas mitspielen und ihnen ein Bein stellen können. Wir arbeiten im Vergleich zu den Großklubs unter spartanischen Bedingungen. Aber durch gute Arbeit im Kleinen und vor allem den Ehrgeiz unserer Kinder, die auch viele Entbehrungen auf sich genommen haben, ist unser Team Europa zu einer echt verschworenen Truppe zusammengewachsen. Die Jungs können es heute mit allen Gegnern aufnehmen. Das ist für uns alle ein großer Erfolg, denn die Kinder repräsentieren die Region und tragen ihre Erfahrungen an ihre Freunde zuhause weiter.

 

Wie geht es jetzt mit den Fußballschülern weiter?

Die Mini-EM ist sicher ein Höhepunkt für die Kinder. Aber sie ist nur ein Etappenziel. Es entscheidet sich nicht bei der Mini-EM, ob ein Nachwuchstalent Profi wird oder nicht. Ajax Amsterdam hat beispielhaft demonstriert, warum die Nachwuchsakademie die beste der Welt ist und was dazu gehört, um ein guter Fußballer zu werden: hohe Disziplin der Kinder auf und neben dem Spielfeld, ein exzellentes Auftreten, Respekt und Bescheidenheit, Spielfreude und Kreativität gepaart mit der Lockerheit, manche Aufgabe hochkonzentriert anzupacken, aber auch einmal Fehler zuzulassen. Das ist die Ajax-Philosophie, die über allem steht. Dieses System ist beispielhaft und garantiert beste Erfolge in der Ausbildung.

 

Der Kader der MINI-EM (siehe Foto): Eduard Klimov, Adrian Schuster, Jonas Greim, David Langlois, Luka Schrage, Philipp Weich, Tom Feulner, Martin Gambos, Florian Kaiser, Kristian Vallo, Martin Graiciar, Matyas Babka, Erik Engelhardt, Pavel Manak.




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