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AKTUELLES

29.06.2009

Vier-Nationen-Sommercamp: neues Lernformat mit FC Porto


Das Konzept „Team Europa" nimmt konkretere Formen an: Zum ersten Mal organisiert die Deutsch-Tschechische Fußballschule in diesem Sommer internationale Lerncamps, an denen nicht nur Fußballschüler sondern auch Spieler aus europäischen Partnervereinen teilnehmen werden. Dabei geht es zum einen um professionelles Fußballtraining auf hohem Niveau. Zum anderen um intensiven interkulturellen Austausch, einen der Schwerpunkte des aktuellen DTFS-Projekts „1+1=3 - neue Wege nach Europa". „Viele der Vereine, mit denen wir zum Beispiel bei der MINI-EM zusammen arbeiten, wissen diesen Austausch sehr zu schätzen, die Nachfrage aus dem europäischen Ausland wächst", erklärt DTFS-Projektleiter Gerald Prell. Allerdings gebe es dafür bei Turnieren leider noch zu wenige Möglichkeiten. Daher habe man nun die neuen Lerncamps initiiert.

 

Den Anfang machen ab kommenden Dienstag gut 25 Kinder aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Portugal: Erstligist und Champions League-Sieger FC Porto wird dazu nicht nur vier Spieler sondern auch 2 Trainer nach Franzensbad und Rehau schicken. Und auch die Glasgow Rangers werden mit einem Juniorencoach beim internationalen Sommercamp vertreten sein: David Hendry wird aber nicht nur die Trainingseinheiten begleiten, sondern auch als Sprachlehrer fungieren. Denn erstmals wird bei den neuen Lerncamps nicht nur Deutsch- und Tschechisch-, sondern auch Englisch-Unterricht angeboten. Und den übernimmt der waschechte Schotte.

 

Die sportliche Leitung der multinationalen Trainingslager hat DTFS-Sportkoordinator Robert Kilin. Er hat das Programm für das einwöchige Camp ausgearbeitet. Das sieht auch Besuche bei Partnerklubs wie 1. FC Nürnberg, Hertha BSC Berlin und Sparta Prag vor: Die gut 25 Camp-Teilnehmer aus vier Nationen werden alle drei Erstliga-Klubs besuchen und mit ihnen gemeinsame Trainingseinheiten absolvieren. "Ziel ist es, dass wir den Talenten die Möglichkeit geben wollen, sich weiter nach oben zu orientieren", verdeutlicht Robert Kilin die Idee des Camps. "Leider sind wir in der Region vom internationalen Gedanken im Fußball noch weit entfernt. Nun haben die Jungs die Chance, beim Camp von den Besten Europas zu lernen." Daher sei man froh, dass soviele hochkarätige Partner mitarbeiten würden. "So sehen die Kinder aus allen Teilen Europas, dass es auch noch andere gute Fußballer gibt. Und sie haben die Chance auf hohem Niveau im direkten Kontakt mit- und voneinander zu lernen."

 

Komplettiert wird die neue interkulturelle Projektmethodik durch eine Rafting-Tour in den Bergen, bei denen die Jungs in gemischt nationalen Booten an den Start gehen werden. Im Mittelpunkt steht auch hier das interkulturelle Miteinander und das „spielerische" Überwinden der Sprachbarriere.

 

Am Ende des einwöchigen Camps wartet dann eine besondere Auszeichnung auf den europäischen Fußballnachwuchs, nämlich eine Einladung zum FC Porto. Die beiden herausragendsten Talente des Trainingslagers können sich über einen 2-3tägigen Aufenthalt bei den Dragões freuen.

 

In diesem Sommer wird die Deutsch-Tschechische Fußballschule noch ein weiteres interkulturelles Lerncamp anbieten. Anfang August sollen die Jahrgänge 1998 und 1999 mit dem neuen Lernformat  der DTFS starten.

 

Foto (Klima): Mit viel Elan im neuen Projekt dabei - die Jungs des FC Porto.




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