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AKTUELLES

21.06.2010

Schon zum 4. Mal dabei: Starke Konkurrenz für DTFS beim McDonalds Junior Cup 2010


Mit einer Fahrt nach Delmenhorst hat die U11 der Deutsch-Tschechischen Fußballschule am Wochenende die Turniersaison 2009/2010 abgeschlossen. Beim mittlerweile 7. McDonald's Juniorcup traf das Team Europa auf ein starkes internationales Teilnehmerfeld mit knapp 50 Teams unter anderem aus Schottland, Schweden, Polen, der Schweiz, Italien, den Niederlanden und zahlreichen Bundesligisten. In seinen Reihen hatte das Team von Robert Kilin dabei erneut einige Neulinge aus Tschechien, die zum ersten Mal in Grün-Weiß auf den Platz gingen.

 

„Das gemeinsame Wochenende war für die Jungs wieder eine schöne Gelegenheit, sich intensiver kennen zu lernen. Nicht nur auf sondern auch neben dem Platz", so Kilin. Auf sportlicher Seite zog der Coach eine gemischte Bilanz. „Am ersten Turniertag haben wir ein Spiel verdient verloren, nämlich das gegen Rapid Wien. Da war der Gegner klar besser. Ansonsten war unsere Leistung spielerisch in Ordnung, auch wenn bei den Ergebnissen mehr drin gewesen wäre." Nachmittags habe seine Mannschaft alle Spiele deutlich gewonnen. Allerdings müsse man dabei auch berücksichtigen, dass man von den diesen Gegnern auch nicht so stark gefordert worden sei. Am Ende fehlte dem Team Europa am Samstag ein Punkt, um sich für die Runde der besten 20 zu qualifizieren. In den zweiten Turniertag startete die DTFS mit einem spielerisch guten Spiel gegen Hannover 96, das sie letztlich für sich entscheiden konnte. Konkurrenten um die Plätze 25 bis 30 waren neben dem niedersächsischen Erstligisten für die Fußballschüler weitere namhafte Klubs wie der 1. FC Köln oder Celtic Glasgow. „Das zeigt, wie hoch das Turnierniveau war", so Robert Kilin. „Es gab nur ganz wenige Mannschaften, die nicht wirklich mit den anderen mithalten konnten." Abschließend belegte die DTFS in Delmenhorst Platz 28.

 

In seiner Mannschaftskritik fand Kilin lobende Worte für seine neuen Spieler aus Tschechien. „Die Jungs waren eine echte Verstärkung für die Mannschaft. Sie haben über zwei Tage konstant gespielt und in den entscheidenden Momenten Nervenstärke gezeigt." Enttäuscht war Kilin dagegen von den Spielern, die zuvor schon mehrmals im Team Europa aufgelaufen waren. „Eigentlich hätten sie wissen müssen, was auf diesem Niveau verlangt wird. Und trotzdem kann ich in Sachen Einstellung, Ernsthaftigkeit und Durchsetzungsvermögen absolut nicht zufrieden sein." Allerdings habe er das bei der U11 in den vergangenen Jahren schon öfter erlebt, so der sportliche Leiter der DTFS. „Nach der Mini-EM sind die Spieler mit den Gedanken oft wo anders, beschäftigen sich nicht mit den wesentlichen Inhalten. Da dreht es sich bei Kindern und Eltern vor allem um das Thema Vereinswechsel. Darum, wo der Einzelne in Zukunft spielt." Allerdings sei das für ihn unverständlich. Der Wechsel zu einem Bundesligaklub entscheide nicht darüber, wer in 10 Jahren tatsächlich Profifußballer werde und wer nicht. „Wichtig ist jetzt in erster Linie Kontinuität. Die Jungs müssen über Jahre hinweg gute Leistungen bringen. Das ist das entscheidende", erklärt Kilin.

 

Bild: In Aktion - die DTFS beim 7. McDonald's Junior Cup (Quelle Delmenhorster Kreisblatt)




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