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AKTUELLES

2.11.2009

Zu Gast bei den Dragões: Fußballschüler trainieren beim FC Porto


Es war ein besonderer Anreiz für die Teilnehmer an den ersten multinationalen Lerncamps der Deutsch-Tschechischen Fußballschule in diesem Sommer: Der FC Porto und die Glasgow Rangers hatten angekündigt, die überzeugendsten Spieler zu einem Besuch nach Portugal bzw. Schottland einzuladen. Beide Klubs gehören zu den Partnervereinen der Deutsch-Tschechischen Fußballschule und waren aktiv an den beiden diesjährigen Sommercamps beteiligt.

 

Im Jahrgang 1996 ging diese besondere Auszeichnung an den Stammbacher Rico Preißinger, der inzwischen für den 1. FC Nürnberg spielt, und Philipp Hercher aus Ihrlerstein, Spieler bei Jahn Regensburg. Gemeinsam mit dem sportlichen Leiter der Deutsch-Tschechischen Fußballschule, Robert Kilin, verbrachten sie vier Tage in Porto. Beim portugiesischen Champions League-Sieger absolvierten sie gemeinsame Trainingseinheiten mit dem 96er Jahrgang und lernten den Alltag im Fußballinternat, der „Casa Dragão", und der Fußballschule Dragao kennen. „Die Fußballschule steht Kindern aus allen Vereinen offen, die von Coaches des FC Porto trainiert werden. Momentan sind hier 800 Kinder aktiv. Für den Klub ist das sowohl eine Einnahmequelle als auch eine hervorragende Sichtungsmöglichkeit für Spieler aus Porto und Umgebung", erklärt Robert Kilin. Die größten Talente bildet der FC Porto in der Casa Dragão aus. Hier leben Spieler verschiedener Nationen aus unterschiedlichen Altersgruppen unter einem Dach, trainieren bis zu 7 Mal pro Woche. „Philipp und Rico haben im Internat erlebt, dass Toleranz und Disziplin ein Muss sind beim FC Porto. Vier bis fünf Spieler teilen sich ein Zimmer. Das funktioniert natürlich nur, wenn sich alle an die Regeln halten." Die gelten beim Nachwuchs des FC Porto nicht nur für die Kinder sondern auch für die Eltern. „Die Eltern haben striktes Besuchsverbot beim Training", so Kilin. „Sie bringen die Jungs hin und holen sie wieder ab. Das war's."

 

Die Junioren-Förderung des FC Porto ist erfolgreich, der Nachwuchs des Klubs hat viel Potenzial. „Bis zur C-Jugend spielen in jedem Jahrgang etwa 30 Kinder in zwei Mannschaften", erklärt Kilin. „Und obwohl Porto jedes Jahr die besten Talente verkauft, ist der Verein in der Champions League immer ganz vorne mit dabei als einer der besten in Europa."

 

Umso erfreulicher war für die Gäste aus Deutschland die Erfahrung, dass sie fußballerisch ohne Probleme mit ihren portugiesischen Altersgenossen mithalten konnten. Auch neben dem Platz klappte der deutsch-portugiesische Doppelpass reibungslos: Vier Spieler des FC Porto kannten Rico und Philipp bereits vom interkulturellen Lerncamp der DTFS, und so kamen sie auch schnell mit dem Rest der Mannschaft in Kontakt. Dabei half ihnen auch der Schweizer Torwart des FC Porto, der zwischendurch für die Fußballschüler dolmetschte.

 

Auch in Zukunft wollen der FC Porto und die Deutsch-Tschechische Fußballschule weiter intensiv zusammen arbeiten. So soll es beispielsweise im kommenden Jahr im Rahmen es EU-Projekts „1+1=3 - neue Wege nach Europa" wieder ein gemeinsames interkulturelles Lerncamp geben.




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